Boombox Projekt

Kategorie: Holzarbeiten Veröffentlicht: Freitag, 04. August 2017 Geschrieben von Super User Drucken E-Mail

Seit dem Aufkommen der Boomboxen (oder Brüllwürfel wie ich sie nenne) habe ich mich gefragt wofür denn jederman soetwas braucht? Zuhause hat man seine Stereoanlage oder ein Heimkinosystem und in fast jedem Raum steht ein Radio. Und im freien kann man die Leistung der meisten Brüllwürfel vergessen, der Klang ist grauenvoll.

Nun zerlege ich regelmäßig Elektronik bevor sie auf den Schrott wandert und so fanden sich aus alten Funklautsprechern, PC Lautsprechern und einem Autolautsprecher einige gute Exemplare zusammen, für die ich noch Verwendung suchte. Nun ergab sich vor kurzem für mich die Möglichkeit eine eigene Werkstatt einzurichten, in der noch einige Arbeiten zu tun sind, die aber noch keinen Stromanschluss hat.

Da ich grundsätzlich effektiver mit Musik arbeite musste nun doch eine Boombox, aber im entsprechenden Format. Ich erdachte mir eine Boombox im Stil eines 80er Jahre Kassettenrecordes/ oder Stereoanlage. Allerdings sollten die Seitenteile abnehmbar sein, denn ich hatte nur einem Basslautsprecher und damit einen 2.1 Verstärker/Lautsprechertreiber bestellt.

Auf dem Papier wurde im Maßstab 1:1 die zu erwartende größe Skiziert und die benötigte Menge Holz berechnet. - Puh das ist ganz schön viel.

Zwei alte Bretter schienen geeignet, schnell war das erste mittels Kreissäge in kleine Stücke zerlegt. Doch wie sie später rausstellt war es zu rund und nur aus den Außenkanden 2 cm dick, innen nur etwa 1.5 - das konnte ich unmöglich alles Schleifen. Da ich auch keinen Hobel besitze war dieses Brett also umsonst zerlegt worden.

Viel Zeit an der Kreissäge später habe ich dann auch das zweite Brett zerlegt und hier zeigte sich deutlich weniger Krümmung. Also benutzte ich meine Oberfräse mit einem geraden Bit und dem Paralelanschlag um der Reihe nach alle 4 Seiten eines jeden Brettes auf eine einheitliche Dicke zu bringen. Das war zwar eine große Sauerrei (wegen den Brettern hochkant funktionierte die Absaugung nicht) aber hat sich definitiv gelohnt.

Als nächstes wurden die Ausparungen für die Lautsprecher erst mit der Lochkreissäge und dann mit der Oberfräse passend gemacht, bis alle Lautpsrecher passten.

Jetzt konnte ich sie zum ersten mal grob zusammensetzen und die Elektronik testen. Da alles funktionierte habe ich direkt die Boxen zusammengeleimt. Das war zwar vllt etwas vorschnell, aber ich wollte die Anlage richtig testen. Der Deckel des Mittellautsprechers wurde noch offengelassen, denn hier sollte die Elektronik untergebracht werden.

Ein Kabel lief von jeder der beiden ä

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